Traumhaus

Schreibe über dein Traumhaus.

In den vergangenen Jahren hat sich die Vorstellung von meinem Traumhaus verändert. Mit dem Ergebnis: Am besten wenig Wohnfläche. Nur das nötigste Inventar. Aber mitten in der Natur. So abgelegen, wie möglich.

Richtig schön wären Tinyhäuser – für genügend Rückzug und Ausweichmöglichkeit, wenn sich zwei oder drei Menschen in einem Raum über sind. Auf der einen Seite des Grundstücks liegt ein großer See – Meer wäre noch schöner. Sonst ist das Grundstück von einem Wald gesäumt. In unmittelbarer Sichtweite kein weiteres Haus, kein Zeichen von Zivilisation. Erst jenseits des großen Waldstücks führt eine Straße in eine nahegelegene Stadt. Das Grundstück ermöglicht eine Selbstversorgung mit den Lebensmitteln des täglichen Bedarfs. Ich lebe mit den Tieren im Einklang, die von uns versorgt werden.

Die wenigen Gebäude unseres Grundstücks lassen Raum für Hobbies, Kreativität, Gesellschaft und Rückzug.

Schön wäre ein kleines Hausboot am Ufer, in dem man bei Bedarf nächtigen kann.

Es ist alles da, um sich selbst ausreichend zu versorgen. So autark, wie möglich. So friedlich und frei, wie nur möglich. Ohne die Umwelt auszubeuten. Im Einklang mit natürlichen Gesetzen. Fernab von Uhren, Kalender und Terminen.

An meinem Traumhaus hängt also auch ein Traumleben. Eine Vorstellung von einem Leben, das gesund ist und zu meinem, zu unserem Naturell passt.

Während ich das schreibe, höre ich vor dem Haus das Rauschen des Autoverkehrs. Werde wehmütig. Und stelle mir vor, es wäre das Rauschen des Meeres vor meinem Traumhaus.

Hast Du Gedanken dazu? Schreib doch gerne einen Kommentar.