Mutterschaft mit Hochsensibilität, Autismus, ADHS und Trauer im Gepäck

Wie gehst du mit Angst und Selbstzweifeln um?

Hat hier jemand meine Beiträge gelesen? Das entspricht ja oft einer Art Grundtenor meiner Texte – neben der daraus resultierenden Mut und Zuversicht, dass es schon weitergeht und ich vertrauen darf.

Angst und Selbstzweifel gehören wohl zu meiner Grundausstattung. Meine Erfahrungen haben mich nachhaltig geprägt und immer wieder darf ich mich in der Gegenwart daran erinnern, dass es JETZT anders ist, als damals. Dass ich korrigierende Erfahrungen machen darf und werde. Und mein Weg bis hier her hat mir gezeigt: Ich bin trotz Ängste, Sorgen und größter Zweifel weitergegangen. Habe mich Herausforderungen gestellt. Bin gewachsen. Nur wenig ist eingetreten, was ich mir vorher so intensiv gedanklich zerkaut und zerfühlt habe. Weil Mut wohl bedeutet, trotz der Angst loszugehen. Das rufe ich mir in diesen Momenten immer wieder in Erinnerung. Denn ja – meistens sind es Momente, in denen die Angst und die Zweifel aufkommen. Sie sind, ebenso wie Gedanken, auch mal als Wolken zu betrachten, die vorbeiziehen. Wellen, die sich auftürmen und in die Tiefe reißen können – aber eben auch wieder versiegen.

Was hilft? Atmen. Atmen. Atmen. So, wie ich es damals während meiner Krankenpflegeausbildung im Deeskalationskurs gelernt habe. Dieses „Atmen.Atmen.Atmen.“ bleib nachhaltig hängen. Denn letztlich geht’s bei Angst und Zweifel doch ein bisschen um innere Eskalation. Damit das nicht alles zu sehr ausufert: Atmen. Bewusst. Und mir immer wieder sagen: „Ich kann das. Für mich ist gesorgt. Immer. Alles, was mir begegnet, ist auf irgendeine Weise für mich gemacht.“

Hast Du Gedanken dazu? Schreib doch gerne einen Kommentar.