Tribut

Vor vier Jahren gingen wir als Familie durch eine besonders herausfordernde Zeit: Herzmensch war einige Monate wegen Depression krankgeschrieben und wurde nach einem mehrwöchigen, psychiatrischen Klinikaufenthalt am Ende mit einem Nierenstein belohnt. Alles in allem lag die Hauptverantwortung für Kind und Kegel bei mir – und mein Körper zog irgendwann die Bremse.

Nicht auszudenken, dass sich in jenem Jahr sogar zwei kurze Schwangerschaften dazwischen einordneten. Mein Körper und meine Seele haben gemeinsam viel getragen.

Umso dankbarer bin ich über die Erkenntnisse, die folgten. Die Klarheit für unseren weiteren Weg erleichtert meine Gedanken. Ich habe gelernt, mehr auf meine Kräfte, auf meinen Körper zu achten. Und nehme meine beiden Herzmenschen dabei mit.

Es donnert. Ein kräftiger Wind zieht auf und am Himmel schieben sich dunkle,graue Regenwolken vorbei. Der nächste starke Regenguss kündigt sich an. Hallo Herbst! Ich liege auf dem Sofa und beobachte das Wetterschauspiel. Meine Augen sind schwer, mein Hals ist geschwollen und kratzt – ich fühle mich angeschlagen und kraftlos. Mein Körper fordert gerade seinen […]

Tribut

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