Heute morgen dachte ich noch daran, als Herzmensch aus der letzten Nacht des wiederkehrenden Nachtdienstzyklus nach Hause kam: In der kommenden Woche jährt sich seine Anstellung. Elf Jahre arbeitet er bereits in diesem Schichtsystem – und auch davor wuppte sein Nervensystem Arbeitszeiten entgegen eines gesundes Biorhythmus.
Zwei Jahre nach diesem Beitrag hat sich schon was getan: Die Fühler wurden ausgestreckt, Gespräche geführt und Optionen stehen offen. Bald kann Herzmensch mal hineinschnuppern in ein anderes Tätigkeitsfeld – beim gleichen Arbeitgeber, aber mit anderen Arbeitszeiten. Ich bin gespannt, ob es für ihn passen könnte. Das würde unseren Alltag anders strukturieren und bestenfalls wieder Ressourcen freisetzen, die gerade regelmäßig und wiederkehrend erschöpfen.
62 Stunden. So viel Zeit hat mein Herzmensch innerhalb einer Woche mit Erwerbsarbeit verbracht. Pünktlich abstempeln kann er nicht – wenn viel los war, dauert eine Übergabe länger und er bleibt locker noch 30 Minuten mehr bei der Arbeit. 62 Stunden Arbeit in der Nacht. Entgegen dem normalen Biorhythmus hochkonzentriert Leistung bringen. Sich wach halten, […]
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