Inspiration zum Reisen

Welcher Film oder welches Buch hat dich dazu inspiriert zu reisen?

Nach ein wenig Bedenkzeit zu dieser Frage, fiel mir schließlich ein: Der Film „Eat, Pray, Love“ hat bei mir einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich sah ihn erst einige Jahre nach seinem Erscheinen und das in einer Phase, in der ich schon lange darauf herumdachte, ob mein Leben zum damaligen Zeitpunkt noch zu mir passte.

Als Julia Roberts sich im Film dazu entschloss, ihr geordnetes und vorhersehbares Leben zu pausieren, um sich auf ihrer Reise durch einige Kulturen und Länder selbst zu begegnen, ging in mir etwas in Resonanz. Da zeigte sich ein tief verborgener Wunsch, auch in die ein oder andere Ecke auf der Welt mal hineinzuschnuppern. Vor allem ihre Zeit in Italien und die kulinarischen Ausflüge konnte ich mir gut vorstellen, irgendwann einmal selbst zu erleben.

Es gehört schon was dazu, einfach alles stehen und liegen zu lassen und sich auf so eine längere Reise mit unbestimmter Dauer zu begeben. Irgendetwas finde ich daran ziemlich reizvoll und zeigt mir, dass dieses Wechselspiel aus sowohl Sicherheit und Vorhersehbarkeit des routinierten Alltags, als auch dem Sprung ins Unbekannte und Abenteuer zu mir gehört.

Der Film hat mich damals nicht so sehr inspiriert, dass ich unmittelbar eine ähnliche Erfahrung sammeln wollte – aber der Eindruck und das damit ausgelöste Gefühl liegt nachhaltig in mir verborgen. Vielleicht ja irgendwann.


Desweiteren haben mich die Landschaften aus „Herr der Ringe“ fasziniert und lassen mich in Tagträume driften. Wie sehr wünschte ich mir schon oft in den Gegenden des Auenlandes zu leben. In den wundersamen Hügelwohnungen der Hobbits, die ein genügsames und einfaches Leben führen, sich selbst versorgen und zwischen all der nötigen Arbeit Zeit finden, die Seele baumeln zu lassen und sich Dingen des Lebens zu widmen, die ihnen Freude bereiten. Die Orte, an denen das Filmteam die beeindruckenden Aufnahmen für die Filmreihe machte, wären für mich tatsächlich auch eine oder mehrere Reisen wert.


Tatsächlich bin ich seit einigen Jahren nur wenig auf größeren, längeren Reisen – zumindest geografisch betrachtet. Dafür befinde ich mich stets auf der inneren Reise zu mir.

Hast Du Gedanken dazu? Schreib doch gerne einen Kommentar.