Wenn du nur einen einzigen Tipp geben dürftest, der das Leben verändert – welcher wäre das?
Fühl‘ um dein Leben.
Erlaube dir die breite Palette der Gefühle – auch wenn irgendjemand sagt: „Ist doch nicht so schlimm„. Oder: „Stell dich nicht so an.“
Und: Mach‘ niemanden für deine Gefühle verantwortlich.
Niemand, außer dir, ist für Deine Gefühle verantwortlich. Und umgekehrt. Niemand ist Schuld daran, wenn du unglücklich oder wütend bist – denn daran knüpft sich eine unsichtbare Abhängigkeit von anderen. Natürlich brauchen wir andere Menschen, um uns zu regulieren – doch daran ist nicht die Verantwortung gebunden, dass die anderen unsere Gefühle aktiv steuern und regeln. Bestenfalls halten andere Menschen einen Raum, in dem du alles fühlen darfst – ohne Wertung. Denn jedes Gefühl ähnelt einer Welle, die sich langsam aufbaut und letztlich wieder versiegt. Jeder lernt bestenfalls für sich, wie er auf seinen eigenen Wellen surfen kann. Dabei können andere unterstützend wirken.
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Und ich weiß: In der Theorie ist das alles schön einfach gesagt. In der Praxis leben wir in einer Welt, in der viele Menschen im emotionalen Mangel und einer Liebe aufwuchsen/aufwachsen, die an Bedingungen geknüpft ist.
