Vor drei Jahren lag die Vermutung unserer Autismus-Spektrum-Diagnosen im Raum. Dort beschäftigte ich mich schon einige Zeit mit Neurodiversität und konnte darin Erklärungen für vieles finden – vor allem für unser Schlafverhalten. Inzwischen haben wir einiges ausprobiert, für jeden Hilfsmittel und Strategien gefunden, die den Schlaf unterstützen – die eher bei uns Eltern mal mehr, mal weniger gut funktionieren. Und nach den krassen ersten Jahren mit schlaflosem Herzenskind, ist er tatsächlich nun derjenige von uns dreien, der häufiger ziemlich entspannt und ruhig schläft.

Überall lese ich es: Neurodivergente Menschen haben häufig Schlafprobleme. Sei es zur Ruhe zu kommen, durchzuschlafen, genug und erholsam zu schlafen. Seit unser Herzenskind auf der Welt ist, ist Schlaf bei uns das Thema schlechthin! Klar, alle frisch gebackenen Eltern müssen sich mit neuen Schlafgewohnheiten arrangieren – doch es soll tatsächlich Kinder geben, die ziemlich […]
Endgegner Schlaf

3 Antworten zu “Endgegner Schlaf”
Hier ist Hopfen und Malz verloren ich bin und bleibe wohl das Nachteulchen von jeher.
Als Kind las ich meine Nächte durch sobald ich lesen konnte.
Davor redete ich nächtelang mit mir selber uns erzählte mir laut Geschichten.
So laut das Freunde der großen Geschwister ruber kanen und sagten ich solle doch schlafen.
Heute gehe ich zwischen 03:00 Uhr und 04:00 Uhr oft erst schlafen.
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Wenn es einem möglich ist, den Tag mit allen Verpflichtungen und Anforderungen ein Stück weit an den Schlafrhythmus anpassen zu können, ist es vielleicht für den Einzelnen gar keine so große Einschränkung. In die verschiedenen, individuellen Biorhythmen der Menschen grätscht im Grunde immer wieder die Uhr, Kalender, Termine und Strukturen hinein, die darauf keine Rücksicht nehmen können.
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Das ist definitiv das Problem.
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