Bei welchem Film hast du zuletzt geweint?

Im Grunde ist es fast egal, welche Filme ich mit Robin Williams schaue – ich weine immer dabei. Seit seinem Tod noch mehr. Viele Filme, die er in seiner Blütezeit gedreht hat, habe ich noch nicht gesehen – weil ich damals zu jung war. Ich hole einige davon nach. Dazu zählte nun auch „Der Club der toten Dichter“.
Ich komme nicht oft dazu, Filme zu schauen. In den wenigen Zeitfenstern, wo es möglich wurde, baute ich also vor einigen Monaten „Der Club der toten Dichter“ ein. Ich musste ihn aufgrund seiner Spiellänge in zwei Teilen schauen – was sich in meinem Kopf manchmal wie ein gespanntes Gummi anfühlt, weil ich den Handlungsstrang in meiner Erinnerung aufrecht erhalten will, um schließlich wieder gut den Anschluss zu finden.
Robin Williams hatte diese ganz besondere Art. Diese Wärme in seinem Blick, die er all seinen Charakteren einhauchte. So hatte ich oft das Gefühl: Egal, wen er da gerade spielte – da floss auch noch ganz viel persönlicher Robin mit in seine Rolle. Auch im „Club der toten Dichter“ nahm er wieder eine Rolle ein, die liebevoll aneckte und die Charaktere zum Nachdenken über veraltete Strukturen einlud.
Wie sehr gehe ich in der Handlung des Films nun ins Detail? Ich möchte nichts vorwegnehmen. Kurzum: Dieses Drama ist sehenswert, wie so viele Filme mit Robin Williams, die emotional ordentlich etwas bewegen und tief unter die Haut gehen. Einige seiner Dramen stehen in meinem DVD-Regal – denn ich schaue sie immer mal wieder gerne und erhalte mir so ein Stück von Robin Williams‘ unnachahmlichen Talent zumindest auf dem Fernseher in lebhafter Erinnerung.

Eine Antwort zu “Weinen mit Robin”
An „König der Fischer“ und „Insomnia“ kann ich mich noch lebhaft erinnern.
LikeGefällt 1 Person