
Immer wieder dieses Abwägen: Was ist gerade, kurz- oder mittelfristig möglich?
Sei es finanziell. Organisatorisch. Kräftemäßig.
Mein Kopf hat schon wieder unzählige Ideen. Nicht nur dort sind eine Menge Tabs offen – auch im Browser des Telefons. Zumindest zügele ich meinen Feuereifer schon mal damit, dass ich die Ideen als Browsertab herumliegen lasse und nicht direkt alles, sofort – am besten vorgestern – umsetzen will.
Ich weiß um meine Begeisterungsfähigkeit. Und ich weiß um meine Fähigkeit, mich mit allem zu verzetteln bzw. mir zu viel gleichzeitig aufzuladen.
Ich priorisiere.
Wäge ab.
Und muss mich besonders gerade wieder meinem leeren Akku ergeben. Die vergangenen eineinhalb Wochen waren schlaftechnisch wenig erholsam und die Begleitung zum Schulstart saugt meine Reserven gänzlich aus. Erstaunlich und erschreckend, wie ich dabei zusehen kann, wenn meine Kräfte bereits vor dem Mittagessen schon wieder im Keller hängen. Es gibt Anforderungen, die mich in die Knie zwingen.
Also bleiben die Ideen im Browser liegen. Bis die Ressourcen dafür reichen, konkreter in die Umsetzung zu gehen.
Meine Erschöpfung erlaubt mir Bedenkzeit. Sie ist also doch für etwas gut.
