Normalität

Vor zwei Jahren brachte ich das gut auf den Punkt (oder mehrere), worin sich meine beiden Mutterschaften unterscheiden und ähneln.

Erst gestern sprach ich bei meiner Therapeutin über die Gedanken, die mich vor einigen Tagen kurz einholten: Ich bin wieder eng mit meinem Kind. Ich bin wieder dicht dran. Tag und Nacht. Ähnlich, wie damals. Würde Herzenskind jetzt etwas zustoßen, sein junges Leben enden – die Lücke in meinem Alltag wäre erneut riesengroß. Weil mich diese Rolle als Mutter so umfassend beschäftigt. Vollzeit. Und mehr. Doch so schnell die Gedanken kamen, gingen sie auch wieder. Denn jetzt ist jetzt. Und ich denke jeden Tag achtsam daran, wie dankbar ich für diesen gesunden kleinen Menschen mit seinem kunterbunten, sensiblen Nervensystem sein kann.

Herzenskind und ich spielen ein Rollenspiel. Ich erhalte genaue Regieanweisungen meines kleinen Menschleins, wie ich meine Rolle spielen soll. Da bin ich ganz dankbar für, denn häufig fällt es mir schwer, mich da vollends mit ganzer Fantasie hinein zu bewegen. Meistens dann, wenn die Erschöpfung größer ist oder noch einige ToDos im Kopf so viel […]

Normalität

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