Über 80

Stand heute, 01.10.2026. Über 80 Bücher. Ob die Menschen sie selbst käuflich erworben oder aber von mir geschenkt bekommen haben – so viele meiner Bücher sind seit Januar 2025 unter die Menschen gegangen.

Das macht mich mächtig stolz.

Und dankbar.

Jeder einzelne Leser meiner Bücher hat sich auf eine Reise begeben. In meine Vergangenheit. In mein Erleben. Jeder Leser erhielt damit die versteckte Einladung, tief abzutauchen. Nicht nur in meine Gefühlswelt – sondern auch in ihre eigene. Denn meine Texte machen was. Bewegen. Auf eine andere Weise, als ein fiktionaler Roman oder eine Fantasy-Geschichte. Aus meinen Bücher liest sich eine Lebensgeschichte heraus, die auch die eigene sein könnte. Oder sogar ist. Zumindest so ähnlich.

Als ich im Januar 2025 meine Autobiographie auf die Menschen los ließ und erzählte „Ich habe ein Buch geschrieben“, kamen schnell solch scherzhafte Übertreibungen, wie: „..wenn das erstmal der nächste Spiegel-Bestseller wird.“ Meistens kam sowas von jenen, die mein Buch nicht gelesen haben oder überhaupt lesen werden.

Und darum ging es mir auch nicht.

Natürlich freue ich mich, wenn Menschen meine Bücher kaufen. Aber nicht wegen dem finanziellen Aspekt (denn „reich“ wird man als kleiner Autor nicht). Es ehrt mich, dass Menschen bereit sind, meine Texte zu lesen – so, wie im Blog. Als ich anfing so richtig zu schreiben, dachte ich nicht im Traum daran, so viele Menschen zu erreichen. Weil meine Themen speziell sind. Weil man das nicht mal eben ließt.

Und nun stehen mir vier Lesungen für den Herbst bevor.

Ich hab’s einfach gewagt. Menschen angeschrieben und gefragt, ob wir gemeinsam einen Raum eröffnen könnten. Für meine Worte. Für Begegnung. Und für die Geschichten von Menschen, die vielleicht ähnliches erlebt haben oder gar mitten drin stecken in den Herausforderungen des Lebens. Denn es geht mir mit meinen Texten nicht nur darum, mich mitzuteilen. Ich wünsche mir, dass Menschen sich mit ihrem Erleben nicht mehr so alleine fühlen. Dass sie den Mut finden, sich mit allem zeigen zu dürfen, was ihnen innewohnt.

Wie schön diese Vorstellung ist, dass sich in den Lesern vielleicht schon was bewegt hat.

Hast Du Gedanken dazu? Schreib doch gerne einen Kommentar.