Sechs Jahre ist diese vierte Schwangerschaft her. Sie war kurz und brachte kein lebendes Kind hervor. Meinen Frieden habe ich damit gefunden.
Und die Stürme des Lebens erlebe ich weiterhin. Gerade erst wieder. Ein kleines Stürmchen in mir. Da hallen Worte in mir nach, wie ich sie bereits gewohnt bin. Doch es ist eine schmerzliche und bittere Gewohnheit – denn sie zeigt mir, dass da keine Veränderung stattgefunden hat. Und so bin ich erneut dazu eingeladen, an meiner Haltung zu schrauben. Für meinen inneren Frieden. Weil ich einfach wirklich so gar keine Lust mehr darauf habe, dass Drama der anderen so dicht an mich heranzulassen.
Sechs Jahre ist dieser Beitrag her. Und es hat sich schon so viel getan. In kleinen Schritten, die sich für mich dennoch groß anfühlen.

Ich stehe am Fenster und blicke hinaus auf das Feld gegenüber. In der Ferne sehe ich bereits dunkle Wolken aufziehen. Der Baum am Rand des Feldes bewegt sich hektisch mit dem aufkommenden Wind. Die langen Gräser des Feldes tanzen im rhythmischen Durcheinander. Ich höre, wie die Kraft des Windes gegen die Scheiben drückt, wie die […]
Ein Sturm zieht auf

2 Antworten zu “Ein Sturm zieht auf”
Manchmal fehlen mir die Worte für einen guten Kommentar.
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Danke, dass du deiner Sprachlosigkeit dennoch ein paar Worte gibst und dich damit ehrlich zeigst.
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